Wir über uns

Die Länderarbeitsgemeinschaft der HochschullektorInnen Berlin-Brandenburg ist Mitglied des AKS (Arbeitskreis der Sprachenzentren, Sprachlehrinstitute und Fremdspracheninstitute).

Mission Statement der LAG Berlin-Brandenburg

Die Länderarbeitsgemeinschaft der HochschullektorInnen ist eine Vereinigung für alle in der Fremdsprachenausbildung tätigen MitarbeiterInnen an Universitäten und Fachhochschulen der Bundesländer Berlin und Brandenburg. Sie wurde im November 1994 in Berlin gegründet.

Welche Ziele hat die LAG?

  • Die Förderung beruflicher und sozialer Kontakte zwischen den Fremdsprachenlehrkräften im Hochschuldienst, z. B. durch Arbeitstreffen, Stammtische und Versammlungen.
  • Den sprachenübergreifenden Erfahrungsaustausch zu fachlichen Themen wie Landeskunde, Didaktik und Medien im Sprachunterricht durch Workshops, Gespräche und Diskussionen.
  • Die Informationsarbeit zu Fragen des Arbeitsrechts, der Arbeitsbedingungen und der Vertretung der Interessen der FremdsprachenlehrerInnen.
  • Den Informationsaustausch über Tagungen, Veröffentlichungen und Projekte

Erste Begegnung mit der LAG

Als ich am 1. Oktober 2007 meine neue Tätigkeit  als Gastdozentin für Fachenglisch an der Alice Salomon Hochschule Berlin aufnahm, gab mir meine Vorgängerin viele gute Ratschläge auf den Weg. Ich hatte mir vorgenommen, als Modulverantwortliche des Fachbereichs, meine Kenntnisse im Fremdsprachenunterricht auf den neuesten Stand zu bringen, und damit kam die Einladung zur LAG-Vollversammlung am 9. November 2007 zum richtigen Zeitpunkt.

 

Von der LAG-Berlin-Brandenburg hatte ich zuvor nichts gehört. Um mich darüber zu informieren, besuchte ich die Webseite, die zur diesem Zeitpunkt bedauerlicherweise nicht auf dem neuesten Stand war. Trotzdem war ich neugierig und interessiert, neue Kollegen und Kolleginnen kennen zulernen. Was mich bei der Vollversammlung erwartete, konnte ich mir nur ausmalen.

 

Allein das Wort „Vollversammlung“ verspricht großes. Wie viele Hochschuldozenten für Fremdsprachen wird es wohl in ganz Berlin und Brandenburg geben? Sicherlich hunderte. Ich stellte mir einen großen Hörsaal an der Humboldt Universität vor—voll mit Menschen aus aller Welt. Es werden Themen wie pädagogische Ansätze oder Hochschulpolitik zu besprechen sein, um so mehr Grund daran teilzunehmen. Wie so üblich bei Hochschulversammlungen würde es anonym bleiben —kein Mensch würde mich ansprechen, dachte ich.

 

Zu meiner Überraschung war gar nichts so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Tür zum Raum stand offen. Der Raum war relativ klein und es gab noch genügend Plätze. War ich wirklich am richtigen Ort? Es waren keine hunderte von Dozenten, sondern eine gemütliche Runde von etwa fünfzehn freundlichen Damen und Herren, die sicherlich ebenso erstaunt waren, ein neues Gesicht zu sehen, wie ich als neues Gesicht dort aufzufallen. Es dauerte keine drei Minuten bis eine französischen Kollegin mich per Du um meinen Namen fragte. Sie wollte mich auf der Anwesenheitsliste eintragen und in Erfahrung bringen, an welcher Hochschule ich tätig bin. Über ein freundlichen aufmerksamen Empfang war ich nahezu verblufft!

 

Nachdem die Anwesenden ihre Plätze nahmen und der Vorsitzende uns alle begrüßte, begann ein seltsames demokratisches Verfahren, das meine Vorstellung von deutscher Bürokratie weit übertroffen hat. Die parlamentarische Prozedur wurde rigide eingehalten und nahm deshalb mehr Zeit in Anspruch als das eigentliche Geschäftliche. Nichtsdestotrotz war die ganze Versammlung für mich sehr unterhaltsam. Bei dieser Vollversammlung ging es vor allem um die Wahl zum neuen Vorstand. Einige Kollegen, die seit vielen Jahren ununterbrochen im Vorstand tätig waren, entschlossen sich, sich nicht mehr zur Wahl zu stellen. Der Vorstand musste sich neu bilden und suchte dafür Kandidaten. Zum Schluss blieb ein Sitz im erweiterten Vorstand offen. Als der Vorstandssprecher mich interessiert anschaute, ahnte ich was auf mich zu kam.

 

Ja, an diesem ersten Abend ließ ich mich für den erweiterten Vorstand nominieren und schließlich wählen. So einen steilen Aufstieg hätte ich wirklich nicht für möglich gehalten. Auf die Zukunft bin ich gespannt!                  Frances Kregler

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