Aktuelles

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

die Länderarbeitsgemeinschaft der Hochschullektor*innen Berlin Brandenburg (LAG BB) veranstaltet die diesjährige Bundestagung der Fremdsprachenlehrkräfte an Hochschulen im deutschsprachigen Europa (BuTa). Einladung

 

Studium und Beeinträchtigungen 2016 (PPP von Frau Prof. Koebsell ASH) 2016

 Workshop und Vollversammlung der Länderarbeitsgemeinschaft der Hochschullektor*innen Berlin Brandenburg (LAG BB)

am 4. November 2016 an der Alice-Salomon-Hochschule für Sozialarbeit.

EINLADUNG

 

8. Tag der Fachsprachen und Philologien Berlin Brandenburg 2015 am 7.11.2015 an der TH Wildau

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Fotos von Daniela Schultz und Sabine Cayrou, TH Wildau

Die Länderarbeitsgemeinschaft der Hochschullektor*innen Berlin Brandenburg hatte am 7. November zu einem ganztägigen Austausch eingeladen. Der Einladung folgten ca. 25 Sprachdozenten aus Hochschulen und Universitäten, die sich in Ihrer Freizeit mit viel Engagement und auf eigener Initiative weiterbilden.

Anhand von einem Einführungsreferat von Dr. Bärbel Kühn aus Bremen zur Kultur im Fremdsprachenunterricht konnten die Teilnehmer*innen sich auf die Thematik der Tagung „Sprache und Kultur“ einstimmen.

Es wurden hauptsächlich drei Themenfelder analysiert und diskutiert. Das erste Thema betraf unsere Incomings: Es ging darum, wie wir ausländischen Studierenden helfen können, die an deutschen Hochschulen studieren, sich an die deutsche akademische und Alltagskultur zu gewöhnen.

Es folgte ein Impulsreferat zum zweiten Themenfeld, unsere Outgoings:

Frances Kregler vom Sprachenzentrum der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin referierte über einen Vorbereitungskurs, in dem die Studierenden lernen, die kulturellen Unterschiede zu verstehen sowie effektiv in dem Land zu agieren, in dem die Fremdsprache gesprochen wird.

Zum dritten Themenfeld, Fachkultur, gab uns David Bowskill vom Sprachenzentrum der HU Berlin am Beispiel der englischen Rechtssprache einen kurzen Einblick in die Vermittlung der kulturspezifischen akademischen und beruflichen Aspekten eines Faches in einem Fremdsprachenkurs.

Am Nachmittag wurden drei Arbeitsgruppen gebildet, in denen wir anhand von kurzen Beiträgen aus der Best-Practice im Fremdsprachenunterricht die Diskussion vertiefen konnten.

1. Incomings

Die AG Incomings widmete sich einerseits den Herausforderungen, vor denen Austauschstudent/innen oder internationale Studierende an unseren Institutionen stehen. Andererseits beleuchteten wir die Perspektive der Lehrenden und fragten, was wir beitragen können, um das Studium der Incomings erfolgreich zu gestalten.
Martin Bradbeer von der TH Wildau gab einen kurzen Überblick über die Situation der internationalen Studierenden an seiner Einrichtung und präsentierte Ergebnisse einer Bachelorarbeit, in deren Zusammenhang Austauschstudierende während ihres Aufenthalts und danach zu ihren Studien- und Lebensbedingungen befragt wurden.

Im Anschluss stellte Ludmila Mamelina (TH Wildau) ein Kurskonzept vor (Developing presentation, team work and academic writing skills in the preparation course for international students based on experiential teaching model.). Innerhalb eines Englisch-Vorbereitungskurses für internationale Studierende lässt sie an deutschen Hochschulen typische Arbeits- und Präsentationsformen üben und regt die Teilnehmer/innen zur Selbstreflexion an.

Es entwickelte sich ein reger Erfahrungs- und Ideenaustausch, der bewies, dass es in unserer alltäglichen Arbeit viele Schnittmengen gibt, die über die Grenzen der Institutionen und Sprach-Fachbereiche hinaus reichen.

2. Outgoings

Im Workshop Outgoing ging es um die Vorbereitung von Studenten, die einen Aufenthalt im Ausland planen. Nach einer Vorstellungsrunde, in der über vorherige Erfahrungen berichtet wurde, haben sich die Teilnehmer zunächst Gedanken darüber gemacht, was ein Outgoing auszeichnet und seine Bedürfnisse dargestellt. Die Umstände, unter denen die Studenten einen Aufenthalt im Ausland in Betracht ziehen, können stark variieren, von Studium oder Praktikum bis zum Au-pair, sowie auch die Motivationen: Wenn manche sich wünschen, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen, hoffen andere vor allem darauf, ihren Lebenslauf „aufzupolieren“. Selbstentdeckung stellt auch ein Motiv dar, das nicht selten vorkommt. Tatsächlich erschien es den Teilnehmern, dass Selbstkenntnis der Grundstein jeder Vorbereitung sein sollte.

Ein Beitrag von Cornelia Hacke vom Sprachenzentrum der HU Berlin zu Politeness im englischsprachigen Kontext hat den Teilnehmern noch einmal deutlich gemacht, dass Sprache allein nicht ausreicht, damit der Aufenthalt ein Erfolg wird. Da eine ausführliche Vorbereitung in der kurzen Zeit eines Unterrichts nicht möglich erscheint – und vielleicht auch nicht wünschenswert ist, denn der Aufenthalt sollte ja auch neue Erkenntnisse ermöglichen – soll das Ziel der Vorbereitung sein, die Studenten darauf aufmerksam zu machen, inwiefern sie selber von ihrer eigenen Kultur geprägt sind.

Der Dozent soll sie also auf den Weg zu dieser Selbstkenntnis führen und begleiten, als eine Art Vermittler. Die Teilnehmer waren auch der Ansicht, dass solche Vorbereitungskurse einen noch persönlicheren Einsatz der Lehrkraft erfordern, als reguläre Sprachunterrichte es schon tun.

3. Fachkultur

In dieser Gruppe ging es hauptsächlich um Feedbackkultur an der Hochschule sowie unterschiedliche Feedbackformen. Kurz wurde auch auf die Vielfalt der Erfahrungen von Studierenden eingegangen, in Bezug auf Alltags- und Unternehmenskultur in den jeweiligen Ländern während eines Praktikums oder Auslandsaufenthaltes.

Zunächst wurde über unsere Zielgruppe – die auch Generation Z genannt wird -eingegangen, die durch die digitale Umwelt ein kurzes, regelmäßiges, schnelles Feedback bevorzugt.

Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe reflektieren Ihre eigenen Erfahrungen mit der Feedbackkultur an der Hochschule, wobei hier nicht nur die Lehrveranstaltungen und das Feedback der Lehrkraft an die Studierenden unter die Lupe genommen wurden. Feedback als Lernerfolgsfaktor im weitesten Sinne beinhaltet auch die Feedbackkultur von Student zu Student (Peer-Assessment), von Dozent zu Dozent (Teamcoaching, Hospitationen), von den Einrichtungen zu Hochschulmitarbeitern und umgekehrt. Weitere Informationen, sowie Links und Literaturhinweise über Feedback- und Unternehmenskultur sind der PDF Datei zu entnehmen (Feedbackkultur als Lernerfolgsfaktor).

Allen Beteiligten ganz herzlichen Dank für diesen gelungenen Tag!

Über den bereichernden Erfahrungsaustausch hinaus hat diese Begegnung auch zu unserer interkulturellen Horizonterweiterung mit Sicherheit beigetragen!

Sabine Cayrou (TH Wildau)

Andreas Bahr (Europa-Universität Viadrina)

Max Möller (ZES Humboldt-Universität Berlin)

Marianne Viader (Europa-Universität Viadrina)

 

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchten wir Sie ganz herzlich nach Jena zur 26. Bundestagung der Fremdsprachenlehrkräfte an Universitäten und Hochschulen einladen. Die Tagung findet vom 14.-17.09.2015 statt. BUTA 2015_Anmeldung
BUTA 2015_Programm
Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass Sie sich bitte bis zum 25. Juni 2015 im Tagungshotel selbst anmelden und Ihr Zimmer reservieren müssen. Dort stehen 46 Einzelzimmer und 10 Doppelzimmer zur Verfügung. Die Bezahlung für Hotel+Tagung erfolgt ebenfalls vor Ort im Hotel, welches gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Ein großer Parkplatz ist auch vorhanden.
Das Hotel liegt gegenüber vom Jenaer Paradies, einem großen grünen Areal, das zum Spazierengehen, Joggen und Entspannen einlädt.

Für Fragen und weiteren Informationen stehen wir Ihnen wie folgt zur Verfügung:

Emailbuta2015@fh-jena.de
Tel.:    03641 – 205510/ 205511
Fax:     03641 – 205501

Wir hoffen, Sie bald in Jena begrüßen zu können und freuen uns auf eine spannende und inspirierende Tagung.

Herzliche Grüße
im Namen des Organisationsteams

Ihre
Dagmar Berndt

Aufruf zur Aktionswoche der Lehrbeauftragten
2.-6. November 2015
Sichere und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
bei tariflicher Vergütung! weiterlesen…

5. Bundestreffen der BKSL am 26. September 10-16 Uhr Tagesordnung

Einladung zur Weiterbildung „Politisches Handeln“ weiterlesen…

20 Jahre LAG BB

Einladung zur Feier des 20-jährigen Jubiläums der LAG BB

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor 20 Jahren, im Sommersemester 1994, ist die Länderarbeitsgemeinschaft der Hochschullektor/innen Berlin Brandenburg von engagierten Kolleginnen und Kollegen an der FU Berlin gegründet worden. Am 7. November 2014 wollen wir unser 20-jähriges Jubiläum feiern.

Die LAG BB hatte zum Ziel,

  1. die Weiterbildung der Fremdsprachenlehrkräfte an Hochschulen und Universitäten in Berlin und Brandenburg unter dem Motto “von Kolleg/innen für Kolleg/innen“ zu fördern. Dies ist durch drei Bundestagungen, sechs „Tage der Fremdsprachen und Philologien“ sowie zahlreiche Workshops erreicht worden;
  2. den Erfahrungsaustausch unter den Lehrkräften an unterschiedlichen Einrichtungen sowie die Bildung von Netzwerken zu ermöglichen. Neben den vielen bereits genannten Veranstaltungen hat die LAG BB in den frühen Jahren Ergebnisse zu Fachthemen in den „LAG-Nachrichten“ veröffentlicht. Seit einigen Jahren kommuniziert die LAG BB mit ihren Mitgliedern und anderen Interessierten über ihren Blog (https://lagbb2009.wordpress.com/);
  3. Lobby-Arbeit zur Verbesserung der Situation der Lehrkräfte und Lehrbeauftragten zu betreiben. LAG-Vorstandsmitglieder arbeiten aktiv in Organisationen mit, die diese Ziele auch verfolgen. Dazu zählen z. B. die Ständige Kommission des AKS (Sprachenpolitik an Hochschulen), die GEW (Verbesserung der Vergütung der Lehrkräfte nach einer Entgeltordnung statt nach einer einseitigen Richtlinie der Tarifgemeinschaft deutscher Länder) sowie die Bundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten, die für den 6. November einen bundesweiten Aktionstag der Lehrbeauftragten organisiert.

Zur Jubiläumsfeier am 7. November laden wir Euch/Sie ganz herzlich ein. Sie findet ab 16.30 Uhr im Sprachenzentrum der HU Berlin statt (Dorotheenstraße 65, Raum 2.37/2.38).

Ablauf:

  • Revue der Aktivitäten der LAG der letzten 20 Jahre beginnen. Daran werden auch Gäste befreundeter Organisationen teilnehmen (wie AKS und Norddeutscher Lektorenverband).
  • Podiumsdiskussion zur Zukunft der Fremdsprachenausbildung an Hochschulen mit Diskutant/innen aus der Wirtschaft, der Leiterin eines universitären Auslandsamtes, einem AKS- Vorstandsmitglied und – last, but not least – eines Vertreters der Lehrenden und der Studierenden statt.
  • Zum Schluss wollen wir bei Speis und Trank auf die letzten 20 Jahre anstoßen – und das nächste Jahrzehnt!

Falls Ihr/Sie am 7. November mit uns feiern wollt/wollen, bitten wir um eine Rückmeldung bis zum 31. Oktober 2014 an: LAGberlinbrandenburg@web.de

 

Mit kollegialen Grüßen

David Bowskill

Für den Vorstand der LAG Berlin Brandenburg

Mit der freundlichen Unterstützung des Sprachenzentrums der Humboldt-Universität zu Berlin

1. Tag der Fremdsprachenprüfung Berlin-Brandenburg am 18.01.2014

Programm

Bescheibung der einzelnen Workshops

Berichte der einzelnen Workshops:

Deutsch als Fremdsprache Bericht

Russisch Bericht

Die Bundeskonferenz Sprachlehrbeauftragter an deutschen Hochschulen lädt alle Sprachlehrbeauftragten zum 2. Treffen am 26.-27.10.2013 in Berlin ein Einladung.

Der 7.Tag der Fachsprachen und Philologien findet am Samstag, den 1. Juni von 10 –13:30 Uhr an der HU Berlin statt.

 Einladung und weitere Infos hier   Programm

Workshop und Vollversammlung der LAG BB 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 lesen Sie hier Berichte: Workshop und VV der LAG 2013

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sowie Zu den Perspektiven der LAG-Arbeit innerhalb des nächsten Jahres

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EINLADUNG ZUM 1. TREFFEN DER
SPRACHLEHRBEAUFTRAGTEN
AN DEUTSCHEN HOCHSCHULEN – hier bereits die Ergebnisse: Bericht

sowie bewilligte_antraege_treffen2710

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23. BUTA 16. – 19. September 2012 in Bad Saarow

Auf der 23. Bundestagung haben wir uns mit dem Fremdsprachenerwerb aus folgenden Perspektiven beschäftigt: Lokal, Regional, International. In den drei gleichnamigen Arbeitsgruppen setzten wir uns mit den Möglichkeiten und Chancen für den Fremdsprachenerwerb, die von diesen Räumen angeboten werden, auseinander. Auch diesmal kamen viele Gleichgesinnte zu dieser „Veranstaltung von uns für uns“ aus der ganzen Republik und sogar darüber hinaus zusammen. In einer wunderbaren harmonischen und familiären Atmosphäre verlief die Arbeit entspannt und sehr produktiv. Die Weite, das Grüne, der See, die gute Küche, pausenlos scheinende Sonne u.a. trugen zusätzlich dazu bei, dass die Tagung (und das Organisationsteam der LAG BB) rund um sehr viel positives Feedback erfahren hat. Diesen Bericht weiter lesen …Bericht BUTA 2012

24. BUTA findet vom 13. – 16. September (Freitag bis Montag) 2013 in Bonn an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg statt.

In der AG Regional werden die besonderen Möglichkeiten des Fremdsprachenerwerbs an Hochschulstandorten in Grenzregionen bzw. mehrsprachigen Regionen vorgestellt und diskutiert. Von einzelnen Tandemprojekten  zu mehrsprachigen Hochschulen bis hin zu grenzüberschreitender Hochschulkooperation oder Verbünden, hat alles hier seinen Platz. Ergebnisse vom Worldcafe der AG 2

In der AG International geht es um Fremdsprachenerwerb im internationalen Kontext und/oder für den internationalen Gebrauch. Hier werden keine Grenzen gesetzt. Es können z.B. internationale Kooperationsprojekte vorgestellt werden bzw. die Vorbereitung unserer Studierenden für eine Tätigkeit im internationalen Kontext, z.B. Französisch für den diplomatischen Dienst, Chinesisch oder Spanisch für Handel und Wirtschaft oder Englisch als internationale Wissenschaftssprache. Ergebnisse vom Worldcafe der AG 3

Ergebnisse vom Worldcafe „Was macht eine gute BUTa aus“

Hier noch ein Bericht von Rezan Temiz BUTA 2012

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  LAG Workshop – Debattieren im Fremdsprachenunterricht

am 5.11.2011 am Sprachenzentrum der Humboldt-Universität

Berichte s. Rubrik „Workshops“

 6. Tag der Fachsprachen und Philologien

Berlin-Brandenburg

zum Thema

Lokal, Regional, International

Es ist seit Jahren schon eine gute Tradition, dass die Länderarbeitsgemeinschaft der HochschullektorInnen Berlin-Brandenburg (LAG BB) mit freundlicher Unterstützung der Zentraleinrichtung Sprachenzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin und in dessen Räumlichkeiten an einem der Samstage im Mai zum Tag der Fachsprachen und Philologien einlädt. So auch in diesem Jahr – man kann mit Recht verkünden:  In altbewährter Tradition trafen sich interessierte FremdsprachenkollegInnen aus Berlin und Brandenburg zu fachkundigen, informativen und sowohl aus fachlicher als auch aus darstellungstechnischer Sicht einfach phantastisch ausgearbeiteten Vorträgen der vier eingeladenen Referenten, die nach kurzer Eröffnungsrede des Sprechers der LAG BB, David Bowskill, ihre Themen näher erörtert und ihre Erfahrungen präsentiert haben. Die Tagung stand unter dem Motto „Lokal – regional – international“.

Dr. Annekatrin Thyrolf, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Sprachenzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin, begann mit dem Thema „Lokal“, indem sie die Stadt Berlin überzeugend als einen wahren Schatz für die Lerner des Deutschen als Fremdsprache darstellte: „Berlin ist eine ideale Stadt zum Deutschlernen. Hier leben Menschen aus 195 Ländern der Welt.“  Im Unterricht findet keine reine Informationsvermittlung statt, sondern es werden Verständnis und Empathie entwickelt. Dabei helfen Ausflüge, wie  z. B. zum Mauermuseum, oder der Besuch einer Generalprobe im Konzerthaus, im Reichstagsgebäude oder in weiteren staatlichen Museen, wobei der Eintritt für Studierendengruppen nach vorheriger Anmeldung kostenlos ist. Natürlich werden die Ausflüge methodisch-didaktisch von den Lehrenden vorbereitet! Als weitere Beispiele nennt die Referentin die Arbeit mit Plakaten auf der Straße wie denen der BSR; oder aber es wird eine Stadtrallye durchgeführt.

Nach dem faszinierenden Vortrag fand eine rege Diskussion statt. Eine Kollegin für Türkisch von der ASH unterstreicht, dass Exkursionen auch am Anfang eines Sprach-Intensivkurses sehr gut seien, um eine positive Atmosphäre in der Gruppe zu schaffen. Die Schilder auf Türkisch in Berlin seien manchmal fehlerhaft, was bei den Lernenden zu Aha-Effekten und Erfolgserlebnissen führt, wenn sie die Fehler erkennen.

Im Anschluss sprach Awatif Hasoon, ebenfalls Lehrkraft für besondere Aufgaben am Sprachenzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin, zur Situation der arabischen „Community“ in Deutschland. Dabei ging sie kurz auf die geschichtliche Entwicklung ein, um deutlich zu machen, warum die Araber alles andere als eine homogene Gruppe in der Bundesrepublik darstellen, und beschrieb das Phänomen der „Halbsprachigkeit“, d. h. der mangelnden Beherrschung sowohl des Arabischen als auch des Deutschen. Die Kollegin machte darauf aufmerksam, dass Arabisch – die klassische Sprache des Korans – auf der Ebene der mündlichen Sprache in viele Dialekte zersplittert ist, was es für Lernende des (Hoch-)Arabischen schwierig macht, sich mit in Berlin lebenden Arabern zu verständigen. Es gibt im Übrigen viele Gegner einer Reform der Sprache, in deren Augen die Heilige Sprache des Korans unverändert bestehen bleiben soll. An den Universitäten in Deutschland wird derzeit allerdings vor allem Medialarabisch oder „modernes Arabisch“ unterrichtet: die Sprache der Medien, wie sie vor allem von Sendern wie Al Jazeera verbreitet wird.

Nach einer Kaffeepause berichtete Dr. Andreas Bahr von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) unter dem Stichwort „Regional“ über die Lage in und nahe der Grenzstadt. Wer den Begriff „Słubfurt“  noch nicht gehört hatte, bekam eine spannende Erläuterung hierzu. Der Referent nahm sein Auditorium mit auf einen Ausflug in die beiden Städte: Frankfurt (Oder) auf der deutschen und Słubice auf der polnischen Seite; man meinte, auf der 250 Meter langen Brücke zum Nachbarn hinüber zu flanieren. Es wurde auf viele gemeinsame Projekte eingegangen, von der Frühvermittlung von Fremdsprachen über die Weiterbildung von Dolmetschern und Übersetzern, die Förderung der Mehrsprachigkeit in Behörden und Institutionen bis hin zu Interkulturellem Training und Mediation – alles auf Universitätsebene bzw. fachlich begleitet vom Sprachenzentrum der Viadrina.

Der Leiter des Sprachenzentrums des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, Gunnar Hille, gab schließlich einen Einblick in die Arbeit seiner international tätigen Institution. Er sprach davon, dass man durch das Lernen und Beherrschen von Sprachen „den Menschen ein Gesicht gibt, wenn man in die Gastländer geht“, und brachte einige konkrete Beispiele aus der Praxis ein.  Das Auswärtige Amt hat 1500 Mitarbeiter zu beschulen und nutzt dafür die Dienste von etwa 250 überwiegend freiberuflich Lehrenden. Interkulturelles Lernen steht ganz oben auf der Liste; es wird der kommunikative mit dem kognitiven Ansatz kombiniert. Die E-Learning-Plattform „Moodle“ tut guten Dienst, insbesondere wenn die Mitarbeiter bereits im Ausland sind.

Wie immer wurden Kontakte geknüpft, Bekanntschaften geschlossen, Koordinaten ausgetauscht, um weiterhin im Austausch unsere Arbeit mit den Lernern effektiver zu gestalten und miteinander anstatt gegeneinander zu arbeiten.

Der Vorstand der LAG BB bedankt sich herzlich bei allen Vortragenden für ihre interessanten und aufschlussreichen Vorträge und bei den Anwesenden für ihr Interesse und ihre Beteiligung an den Diskussionen.

Dr. Tatjana Lischitzki

Eine Gruppe von 18 ItalienischdozentInnen aus 13 Hochschulen im deutschen Sprachraum traf sich in Frankfurt (Oder) am 24.-26.02.2011.

Hier ist ihre Abschlusserklärung: Sie kann eine Anregung auch für andere Sprachen darstellen, da viele Probleme ähnlich sind.

Diese Erklärung und weitere Materialien sind auf der Seite des Sprachenzentrums der Europa-Universität Viadrina zu lesen:
http://www.sz.europa-uni.de/de/lektorate/italienisch/Workshop_Ital/index.html

Auf der Seite des Vereins ADI-Germania (Associazione Docenti di Italiano) kann man zudem die Erklärung unterschreiben:
http://www.ADI-germania.org

Linda Guzzetti, in Namen der Workshop-Teilnehmenden

Abschlusserklärung der ItalienischdozentInnen zum Workshop vom 24.-26. Februar 2011 am Sprachenzentrum der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder)

März 2011

Die Gruppe von ItalienischdozentInnen aus dreizehn Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum, die in Frankfurt an der Oder vom 24. bis zum 26. Februar 2011 zusammengekommen ist, ist von der Feststellung ausgegangen, dass die Anpassung der deutschen Hochschulen an die Kriterien des „Bologna Prozesses” zu tiefen Veränderungen auch im Italienischunterricht geführt hat. Die TeilnehmerInnen der Gruppe haben die Lage folgendermaßen beschrieben.

1- Das neue Hochschulsystem zwingt den Studierenden zu einem sehr schnellen Tempo bei der Umsetzung des Curriculums. Dies erschwert es den Studierenden erheblich, eine neue Sprache zu erlernen. Hingegen sind diejenigen Studierenden im Vorteil, die das Hochschulstudium bereits mit Vorkenntnissen in einer oder mehreren Fremdsprachen beginnen. Da das Angebot an Italienischkursen in den Schulen, trotz Unterschieden zwischen den Bundesländern, durchschnittlich gering ist, verliert das Studium des Fachs Italienisch an den Hochschulen an Attraktivität.

2- Wir stellen eine Abnahme derjenigen fest, die im Rahmen eines BA-Studienganges sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz Italianistik absolvieren.  Desweiteren stellt  das Niveau B1 des GER an vielen Hochschulen als Eingangsvoraussetzung  eine nicht unerhebliche Hürde dar.

3- Die Einführung des bachelors hat im allgemeinen die Teilnahme der Studierenden an dem Austauschprogramm „Erasmus“ gebremst: Dies erklärt sich hauptsächlich durch die Angst der Studierenden, „Zeit zu verlieren“, auch weil Schwierigkeiten bei der Anerkennung und Akkreditierung der im Ausland abgelegten Prüfungen an vielen Hochschulen bestehen.

4- Wir haben einen Besorgnis erregenden Mangel an Angaben über die Anzahl der Studierenden festgestellt, die Italienisch als Zusatzqualifikation wählen. Auf der Basis der verstreut vorhandenen Daten sind Schwankungen beim Verlauf der Zahlen der TeilnehmerInnen und starke Unterschiede zwischen den Bundesländern und den einzelnen Hochschulen auffallend.

Eigentlich sind sowohl die italienische Sprache als auch die italienische Kultur noch in der Lage, Interesse zu erwecken, wie es die guten Ergebnisse der Italienischkurse an den VHS, die Zahl der Gymnasien, die in Bayern Italienisch als dritte Sprache anbieten, sowie die Europa-Schulen beweisen. An den wenigen Universitäten, an denen es möglich ist, trotz sechssemestrigen Studiums Italienisch ohne Vorkenntnisse zu studieren, wird ein guter Besuch der Italienischstudiengänge festgestellt.

Da Italien für Deutschland ein strategisch wichtiger Handelspartner bleibt, ist Italienisch nicht nur kulturell, sondern auch wirtschaftlich von Bedeutung. Dabei ist deutlich zu betonen, dass eine aktive und ständige Unterstützung der deutschen, aber um so mehr der italienischen Einrichtungen unabdingbar ist, sowohl auf der lokalen und regionalen als auch auf der Bundesebene, um unserer Sprache eine positive Zukunft zu sichern.

Ausgehend von den oben eingeführten Bemerkungen halten wir von grundlegender Bedeutung, Folgendes in Angriff zu nehmen.

1- Mit aller Kraft wünschen wir, dass das Italienische in einer mehrsprachigen Umgebung ausgewertet wird. Bezugnehmend auf die Stellungnahmen der Europäischen Kommission betonen wir den positiven Wert des Vorhandenseins und der Verbreitung vieler Sprachen in Europa und besonders an den Hochschulen.

2- Wir betonen, dass die Hochschulen Anstrengungen unternehmen müssen, um zu gewährleisten, dass Kurse ab dem Niveau A1 angeboten werden können.

l  Dieses Element ist von grundlegender Bedeutung, da wir uns nicht darauf verlassen können, dass eine beachtliche Zahl von Studierenden schon in der Schule angefangen hat, Italienisch zu lernen.

l  Das Interesse für das Italienische wird unter anderem dadurch bezeugt, dass die Studierenden, die Grundkurse besuchen, überall dort zahlreich sind, wo diese Kurse angeboten werden. Es geht daher darum, dieses anfängliche Interesse zu entwickeln, und nicht den Zugang zu den Grundkursen zu erschweren.

Diesbezüglich ist es wichtig zu betonen, dass:

l  Wer an der Universität Italienisch als Studienfach belegt, nur sechs Semester Zeit hat, um das Niveau C1 zu erreichen. Es ist daher zwingend notwendig, Propädeutika und Intensivkurse, im Semester aber um so mehr in den Semesterferien, anzubieten.

l  Auch wer Italienisch als Zusatzqualifikation erwirbt, ein Niveau erreichen muss, auf dem die Sprache sowohl im Studium als auch im Beruf nützlich ist: Dieses Engagement muss durch die Vergabe von credit points ab dem Niveau A1 anerkannt werden.

3 – Wir wollen mit folgenden Zielen die Beziehungen unter uns DozentInnen weiter ausbauen und verstärken:

l  Wir wollen über unsere Arbeit reflektieren und die Spezifität des Sprachunterrichts an den Hochschulen verstärken,

l  Wir wollen uns gegenseitig unterstützen, zum Beispiel beim Aufbau der Eingangs- und Abschlusstests; dies ermöglicht, nicht nur für eine höhere Anzahl von Studierenden die Gültigkeit der Tests zu prüfen, sondern auch nach einer Vereinheitlichung der Lernziele für jedes Kursniveau zu streben.

l  Wir wollen zum Beispiel  die Organisation von Vorträgen und anderen kulturellen Ereignissen an unterschiedlichen Hochschulen miteinander besser koordinieren.

Dies bezüglich erinnern wir daran, dass

l  eine Gruppe DozentInnen aus verschiedenen Hochschulen gemeinsam C-tests (als Einstufungstests) vorbereitet; die Gruppe steht weiteren InteressentInnen offen;

l  weitere Austauschtreffen notwendig sind. Das nächste wird die Tagung über die Didaktik sein, welche die ADI (Associazione dei Docenti d’Italiano in Germania) am 8. Oktober 2011 in München veranstaltet.

4- An den Hochschulen, an denen wir arbeiten, wollen wir dafür sorgen, strukturelle Veränderungen zu bewirken, in erster Linie bei den Prüfungs- und Studienordnungen. Weitere Veränderungen, die wir anstreben, wurden oben erwähnt: Einführung des Italienischen ab dem Niveau A1, Durchführung der Propädeutika, Auswertung des Italienischen in einem mehrsprachigen Rahmen, Möglichkeit der Kombination des Italienischen als Studienfach mit einer größeren Anzahl von Fächern.

5- Diese Abschlusserklärung wird den italienischen Botschaften in Berlin und Bern und den italienischen Kulturinstituten in Deutschland und in der Schweiz mit folgenden Forderungen geschickt:

a)      eine Untersuchung über die Entwicklung der Teilnehmerzahlen an den Italienischkursen über eine Periode von zehn Jahren zu finanzieren, weil nur eine fundierte Kenntnis der Tatsachen ermöglicht, ihre Entwicklung zu steuern,

b)      die Unterstützung bei der Organisation  zweijährlicher Treffen der ItalienischdozentInnen an den Hochschulen, in Zusammenarbeit mit den Selbstorganisationen der DozentInnen und die finanzielle Förderung der Lehrbeauftragten, welche die Mehrheit der DozentInnen darstellen,

c)      Hilfeleistungen durch die italienischen Kulturinstitute bei der Koordination der Arbeit der  Hochschulen innerhalb einer  Region.

Erste UnterzeichnerInnen:

Alice Altissimo (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder),

Angelo Rella (Uniwersytet Szczeciński, PL),

Anna Castelli (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder),

Carla Tabaglio (Brescia, ex-lettrice ministeriale),

Carmen Covella (Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin),

Diana Calore (Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule, Aachen),

Elena Carrara (Humboldt Universität, Berlin),

Elisabetta Fontana (Freie Universität, Berlin),

Enrico Lagazio (Leuphana Universität, Lüneburg),

Gherardo Ugolini (Verona, ex-lettore ministeriale),

Giovanni Ciani (Julius-Maximilian Universität, Würzburg),

Laura Lazzari (Université de Fribourg, CH),

Linda Guzzetti (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder),

Luisa Pla (Universität Potsdam),

Marco Depietri (Otto-Friedrich-Universität, Bamberg),

Maria Giovanna Tassinari (Freie Universität, Berlin),

Massimo Minelli (Friedrich-Schiller-Universität, Jena),

Sara Roveri (Philipps-Universität, Marburg).

Neue Wege in der Fremdsprachenlehre16.-19.9.2011 in Mainz BUTA

(s. Rubrik „Tagungen und Bundesklausurtagungen“)

LAG BB – seit 2004 Mitglied des AKS – wurde im Februar 2010 bei den Mitgliederwahlen in Bochum zum ersten Mal in die Ständige Kommission (SK) desArbeitskreises Sprachenzentren (AKS) gewählt!

Es  gibt jetzt ein LAG BB-Team wenn Sie/du mit dabei sein wollen/willst, bitte an LAGBerlinBrandenburg@web.de schreiben!

Am Freitag, den 12. November 2010 fand ein LAG Workshop mit
anschließender Vollversammlung statt.

Die Themen des Workshops:

Unterstützung des Sprachenzentrums der Universität Potsdam bei ihrer Regionaltagung am 22. Januar 2011

  • Tag der Fachsprachen und Philologien 2011
  • Bundestagung der Fremdsprachenlehrkräfte an Hochschulen im deutschsprachigen Europa (findet in 2012 in Berlin oder Brandenburg statt)
  • Weitere Workshops und Veranstaltungen (z.B. bei der Vollversammlung)
  • Zusammenarbeit mit dem AKS (Die LAG ist seit März 2010 Mitglied der Ständigen Kommission des AKS)
  • Erhalt und Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte (z.B.durch Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften)
  • Der LAG Blog als Forum für die Kommunikation unter den Mitgliedern der LAG
  • Ausflüge/Stammtische usw.
  • BUTA – eine Online-Community für Fremsprachenlehrkräfte an Hochschulen

Im Anschluss an den Workshop fand die Vollversammlung der LAG statt.

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Tagesordnung

1. Begrüßung, Wahl der Versammlungsleitung

2. Genehmigung der Tagesordnung

3. Genehmigung des Protokolls der letzten Vollversammlung

4. Finanzen

(a) Bericht der Schatzmeisterin

(b) Bericht des Kassenprüfers

(c) Aussprache zu den Berichten

(d) Entlastung der Schatzmeisterin

(e) Bestellung von einem Kassenprüfer/einer Kassenprüferin

5. Rechenschaftsbericht

(a) Bericht des Vorstands

(b) Aussprache zum Bericht

(c) Entlastung des Vorstands

6. Wahl des neuen Vorstands

(a) Wahl von fünf Vorstandsmitgliedern

(b) Wahl von zwei Mitgliedern im erweiterten Vorstand

7. Anträge

(a) LAG Arbeitsplan 2011

(b) Sonstige Anträge

8. Termine

9. Verschiedenes

Nach der Vollversammlung werden wir zu einem nahegelegenen Restaurant gehen.

David Bowskill

Für den Vorstand der LAG Berlin-Brandenburg

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Workshop am 7.11.2009 zum Thema

„Akademisches Schreiben / Schreiben in der Hochschulausbildung“

Im November 2009 feierte die Länderarbeitsgemeinschaft der HochschullektorInnen Berlin-Brandenburg (LAG BB) ihr 15-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass und weil es bereits eine feste Tradition ist veranstaltete die LAG BB mit freundlicher Unterstützung der Zentraleinrichtung Sprachenzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin und in dessen Räumlichkeiten am Samstag, den 7. November 2009, einen Workshop für interessierte Kolleginnen und Kollegen aus Berlin und Brandenburg zum oben genannten Thema.

Unter 30 TeilnehmerInnen waren auch einige Philologen aus beiden Bundesländern vertreten. Das Buffet zum Mittagessen (mit teilweise typischen Landesspezialitäten aus Deutschland, Frankreich, England, den USA und Russland) wurde vom LAG-Vorstand gekocht.

Nach der Begrüßung durch die Leiterin des Sprachenzentrums der HU Berlin Frau Dr. Elke Rößler und der Einführung durch den Sprecher der LAG BB David Bowskill hatte  Herr Dr. Karl-Heinz Eggensperger vom Sprachenzentrum der Universität Potsdam als erster Referent das Wort. In seinem Vortrag „ Schreiben in der Fremdsprache als Schlüsselkompetenz“ ging er auf hochschulspezifische Lehrszenarien ein und betonte dabei, dass Schlüsselkompetenzen nicht ohne Inhalte vermittelt werden können und diese oft mit Fremdsprachen in Verbindung gebracht werden, wobei ihm dieser funktionale Zusammenhang sehr wichtig sei. Auch länderspezifische Kompetenzen sollen beim Unterrichten einer Fremdsprache berücksichtigt werden.

Nach diesem theoretischen Einstieg in die Thematik stellte Frau Dr. Susanne Laudien von der Abteilung Slawische Sprachen an der Zentraleinrichtung Sprachenzentrum der Humboldt-Universität ihren Schreibkurs „Erfolgreich bewerben für Russland – Strategien zur Entwicklung von Schreibfertigkeiten auf der Aufbaustufe“ (Niveau B1/B2)  vor und erläuterte verschiedene signifikante Aspekte ganz praxisbezogen und verwies auf die kniffligsten Stellen in der Rechtschreibung und Grammatik, welche die größte Quelle der Stolpersteine für RussischlernerInnen auf dieser Stufe darstellt.

Nach der Kaffeepause mit Kuchen stellte Frau Altmut Schön, Leiterin der Mediothek an der Zentraleinrichtung Moderne Sprachen der Technischen Universität Berlin ihre Präsentation zum Thema „Schreiben im Wiki: Erfahrungen in Universitätskursen A2/B2“ vor (s. unten). Nach der Eigenschaftsdarstellung des typischen Web 2.0-Tools Wiki zeigte die Referentin fundiert und mitreißend konkret durchgeführte Projekte und ging auf ihre Vorteile ein, indem sie hervorhob, dass die LernerInnen dabei gleichzeitig LeserInnen und AutorInnen sind.

Nach der Mittagspause trug Frau Muriel von Dungern, Lehrbeauftragte für Französisch an ZE Sprachenzentrum der HU Berlin sowie an der International Business School Berlin zum Thema „Babylonische Zustände im Lande Descartes?“ vor. Dabei ging sie auf schriftliche Anforderungen und konstante Schwerpunkte in Frankreich ein und berichtete von den Unterscheidungskriterien  zwischen Resumé auf der einen Seite und Compte-rendu/Contraction de texte auf der anderen Seite. Die Meinung der deutschen Studierenden sei: Übermacht der Form über dem Inhalt.

Last but not least behandelte Frau Dr. Dorle Gelbhaar, Lehrbeauftragte für DaF  an ZE Sprachenzentrum der HU „Die Verschränkung des Literarischen mit dem wissenschaftlich-methodischen Schreibstil“ in ihrem Vortrag. Als ein Beispiel für die Verwendung juristischer Sprache mit vielen Partizipialkonstruktionen nannte sie Christa Wolf, obgleich diese Autorin keine Juristin sei. Die Referntin betonte die Tatsache, dass literarische Texte als eine Zugangsmöglichkeit zur Wissenschaftssprache angesehen werden können. Zum Schluss ging sie auf Schreibwerkstätten und Schreibzentren etc. ein und nannte einige Beispiele dafür.

Allen Referaten folgten rege Diskussionen und Austausch unter Kolleginnen und Kollegen.

Der Vorstand der LAG BB bedankt sich herzlich bei allen Vortragenden für ihre aufschlussreichen Vorträge und bei den Anwesenden für ihr Interesse und Beteiligung an Diskussionen.

Dr. Tatjana Lischitzki

Almut Schön_PPP_Schreiben im Wiki

Die Länderarbeitsgemeinschaft der HochschullektorInnen  Berlin-Brandenburg mit der freundlichen Unterstützung des Sprachenzentrums der Humboldt-Universität zu Berlin

Workshop zum Thema Akademisches Schreiben / Schreiben in  der Hochschulausbildung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die LAG Berlin-Brandenburg führt am Samstag, den. 7. November 2009

am Sprachenzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin (Dorotheenstraße 65) ihre Veranstaltung zum 15. Jubiläum zum Thema:

Akademisches Schreiben / Schreiben in der Hochschulausbildung durch.

Programm

09:30 – 10:15             Anmeldung bei Kaffee und Tee im Raum 3.33, 3. Stock

10:15 – 10:30             Begrüßung durch Frau Dr. E. Rößler, Direktorin des Sprachenzentrums der

Humboldt-Universität zu Berlin.

Einführung durch David Bowskill (LAG))

10:30 – 11:05             Dr. phil. Karl-Heinz Eggensperger „Akademisches Schreiben auf den

Stufen UNIcert II und UNIcert III mit Prüfungsbeispielen“

11:05 – 11:40             Dr. phil. Susanne Laudien „Erfolgreich bewerben für Russland – Strategien zur

Entwicklung von Schreibfertigkeiten auf der Aufbaustufe- Ein Kurskonzept“

11:40 – 12.00             Kaffeepause

12:00 – 12:35             Almut Schön „Schreiben im Wiki: erfahrungen in Universitätskursen A2/B2“

12:35 – 13:35              Mittagspause

13:35 – 14:10              Muriel von Dungern „Babylonische zustände im Lande Descartes?“

14:10 – 14:45             Dr. Dorle Gelbhaar „Die Verschränkung des Literarischen mit dem

wissenschaftlich-methodischen Schreibstil“

14:45 – 15:00             Abschlussplenum

15:00 – 15:30              LAG Vollversammlung

ab 15:30                      Feier anlässlich des 15.-jährigen Jubiläums der

LAG BB

Bitte beachten Sie, dass die vorgegebene Zeit 15 Minuten Diskussion beinhaltet.

Anmeldung: Wir bitten bis zum 30. Oktober 2009 um eine formlose Anmeldung unter der Adresse: LAGBerlinBrandenburg@web.de

Spontan Entschlossene werden aber gern begrüßt.

Versorgung mit Speisen und Getränken: Die LAG stellt ein Mittagsbuffet zur Verfügung mit Getränken, Kaffee/Tee.

Über die LAG: Die LAG ist ein freiwilliger Zusammenschluss von LektorInnen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben und Lehrbeauftragten, die ihre Arbeit sowie ihre Veranstaltungen hauptsächlich durch Spenden finanziert. S. unseren Blog  http://www.lagbb2009.wordpress.com

Es werden keine Umkostenbeiträge für die Tagung gesammelt, sondern es wird um Spenden für die LAG gebeten. Die empfohlene Jahresspende beträgt 15 € für Hauptamtliche und 10 € für Lehrbeauftragte.

David Bowskill                                                         Linda Guzzetti

(Sprecher der LAG)                                                  (Stellv. Sprecherin der LAG)

Für den Vorstand der LAG Berlin-Brandenburg

Anschließend

15. Vollversammlung der LAG

Alle Kolleginnen und Kollegen sind herzlich zur Teilnahme an der 15. Vollversammlung  eingeladen:

am 7. November 2009 um 15 Uhr

am Sprachenzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin (Dorotheenstraße 65), 3. Stock

Vorschlag zur Tagesordnung

1.        Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Wahl der

Versammlungsleitung

2.        Genehmigung der Tagesordnung

3.        Genehmigung des Protokolls der letzten Vollversammlung

4.        Finanzen

(a)     Bericht des provisorischen Kassenführers 01.01.08 – 30.06.08

(b)     Bericht der Kassenführerin 01.07.08 – 31.12.08

(c)     Bericht des Kassenprüfers für 2008

(d)     Aussprache zu den Berichten

(e)     Entlastung des provisorischen Kassenführers sowie der Kassenführerin

(f)       Bestellung eines Kassenprüfers/einer Kassenprüferin

5.        Rechenschaftsbericht

(a)     Rechenschaftsbericht des Vorstands

(b)     Aussprache zum Rechenschaftsbericht

(c)     Entlastung des Vorstands

6.        Wahl des neuen Vorstands

7.        Anträge (Hauptantrag: Arbeitsplan der LAG für 2010)

8.        Termine

9.        Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

David Bowskill

Sprecher der LAG Berlin-Brandenburg

_____________________________________________________________________________

4. Tag der Fachsprachen und Philologien Berlin Brandenburg

Web 2.0 und Fremdsprachenunterricht

Wann:                        Samstag, den 9. Mai 2009

Wo:                 Sprachenzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin

Dorotheenstrasse 65 (U+S Bhf. Berlin-Friedrichstrasse)

Programm

09:30 – 10:00           Anmeldung (Raum 3.33 des Sprachenzentrums)

10:00 -10:10             Begrüßung und einleitende Bemerkungen

10:10 – 11:10 Hauptreferat Teil I:

  1. Professor Dr. Bernd Rüschoff – Professor für Englische                                  Fachdidaktik an der Universität Duisburg-Essen

11:10 – 11:30 Kaffeepause

11:30 – 12:30 Hauptreferat Teil II mit anschließender Diskussion

Professor Dr Bernd Rüschoff

12:30 – 13:30 Mittagspause

Für die Mittagspause werden Getränke aber kein Imbiss gestellt. Wir schlagen vor, dass Ihr Eure eigenen Butterbrote mitbringt, die Ihr im Raum 3.33 gerne essen könnt. Als Alternative gibt es einige Bäckereien und Imbisse  im, bzw. in der Nähe vom, Bahnhof Friedrichsstrasse

13:30 – 14:10 1. Beitrag

Almut Schön, Andreas Kraft, Wolfgang Zimmermann

TU Berlin Zentraleinrichtung Moderne Sprachen (ZEMS).

SpeeDaF – Module zum (Fach-)Sprachenlernen.

(Abstract im Anhang .pdf)

14:15 – 14:55 2. Beitrag

Bruce Spear

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Social Software in the TOEFL Classroom,

(Abstract: siehe unten)

14:55 – 15:15 Kaffeepause

15:15 – 15:55 3. Beitrag

Gabriela Fernandes und Heike Müller-Seckin                                                                TU Berlin Zentraleinrichtung Kooperation – Wissenschaftliche Weiterbildung

Projekt: KeO (Verbundprojekt dimekon)

Die Weiterbildung „Online Lehre lernen“ und Beispiele von Web 2.0 Anwendungen im Fremdsprachenunterricht

(Abstract: siehe unten)

16:00 – 16:10 Schlusswort

Bruce Spear

Social Software in the TOEFL Classroom,

I will keep the discussion of the technology, including, bookmarking, twitter, and blogging tools, to a minimum and concentrate instead on language learning, first, in the setting up of blogging titles, sub-titles, category names, blog post structure, components, rhetoric, meaningful navigation, and design … much as one would talk about the design of 5-paragraph essays, narrative and rhetorical structures, and with emphasis on communications design.

In essence, I will outline how one might rewrite Klett „The Language of Meetings“, by Malcolm Goodale, to help students achieve the goal of finding, describing, analyzing, and evaluating websites in their chosen professions or disciplines (as in „writing across the curriculum“), reporting on what they have learned to their relevant peer group, and doing so to the end of entering into their field’s professional conversation: identifying the target language, and the precocious bloggers using it.

I’ll also talk about how I did it, including a brief review of technologies for teachers, such as the Netvibes site, http://www.netvibes.com/fhwnightfighter#Our_Blogs where you will see feeds of the blogs of each of my students which you may then click to see their latest writing — a very powerful, highly-motivating way for everyone to share what they are doing — and our use of Twitter, as you will see by the attached blog post where I describe this use in detail, to foster student-student support groups.

Finally, there I will offer a one minute institutional argument: I will argue that this example shows how we teachers can simply go around the firewalls and bureaucracies that have installed and bought into terribly expensive, cumbersome „learning management systems“ to exploit instead the new light-weight, decentralized, cost-free, and wonderfully transparent and flexible social software tools which, in any event, our students are learning to use at a very rapid pace without us.

Gabriela Fernandes

Heike Müller-Seckin

TU Berlin

Zentraleinrichtung Kooperation – Wissenschaftliche Weiterbildung

Projekt: KeO (Verbundprojekt dimekon)

Die Weiterbildung „Online Lehre lernen“ und Beispiele von Web 2.0 Anwendungen im Fremdsprachenunterricht

Abstract

Im Rahmen des (durch den ESF mitgeförderten) Verbundprojekts dimekon „Digitale Medien Kompetenznetz“ der HU Berlin, der HTW und der TU Berlin findet an der Zentraleinrichtung Kooperation der TU Berlin die achtmonatige online-gestützte Weiterbildung „Online Lehre lernen“ statt. Lehrenden aller Berliner Hochschulen ist es dort möglich, sich zum Thema „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“ zu qualifizieren. Die Weiterbildung besteht aus sechs Modulen mit den Themen „Einführung in die Online-Lehre“, „Online-Kommunikation und Teletutoring“, „Didaktische Planung“, „Medientechnische Werkzeuge“, „Medienrecht“  und „Projektplanung“. Im Mittelpunkt steht die Planung und Konzeption einer eigenen Lehrveranstaltung. Der konstruktiv-kritische Blick, auf die eigenen Lehrveranstaltungen und die der anderen, mit dem Ziel, einen sinnvollen Einsatz digitaler Medien zur Unterstützung der Lehre zu finden, machen den Kern der Qualifizierung aus. Dabei spielen Web 2.0-Anwendungen wie Wikis, Podcasts und Blogs eine immer größere Rolle. Im Vortrag wird es neben der Vorstellung der Weiterbildung um einige konkrete Projektergebnisse der Teilnehmenden von „Online Lehre lernen“  aus dem Bereich des Fremdsprachenunterrichts gehen.

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